
Bodenordnungsverfahren dienen der Neuordnung des Eigentums an ländlichen Grundstücken. In der Regel erstreckt sich das Verfahrensgebiet über die Orts- und Feldlagen einer ganzen Gemarkung oder Gemeinde.
Bestehende Eigentums- und Nutzungskonflikte werden bereinigt und getrenntes Eigentum an Grundstücken und Gebäuden vorrangig zusammengeführt. In der Konsequenz entstehen aus zusammengelegten Splitterflächen wirtschaftlichere Flächeneinheiten.
Investive Maßnahmen im ländlichen Wegebau sowie in der öffentlichen und privaten Dorferneuerung sind in das Verfahren eingebunden. Sie verbessern die örtliche Infrastruktur, erhöhen den Wohnwert der Dörfer und helfen, Gewerbebetriebe anzusiedeln.