Kommunale Wärmepläne liefern konkrete Handlungsansätze
Seit September 2024 bis heute hat unsere Arbeitsgruppe bereits acht kommunale Wärmepläne für Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bearbeitet. Kommunen aber auch private Haushalte stehen beim Umstieg auf klimaneutrale Wärme vor einer großen Herausforderung hinsichtlich Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit. Aktuelle Regelungen sehen auch für kleine Kommunen bis Mitte 2028 eigene Wärmeplanungen vor.
Beispiel: Kommunaler Wärmeplan für die Gemeinde Süderholz
Die amtsfreie Gemeinde ist sehr ländlich geprägt. Es sind mehrere kleinere Wärmenetze vorhanden. Eine Besonderheit ist das Industriegebiet Pommerndreieck, welches in Zukunft an eine überregionale Wasserstoffleitung angeschlossen werden könnte. In der Stromerzeugung durch Windkraftanlagen liegt ein sehr großes Potenzial, ebenso wie in den vielen vorhandenen Biogasanlagen. Ein Vergleich ergab, dass die zentrale Versorgung vorhandener kleiner Mehrfamilienhauskomplexe wirtschaftlich vorteilhafter als dezentrale Anlagen sein kann. Im Zielszenario wird die Wärme für Wohngebäude vorwiegend mit Wärmepumpen ggf. kombiniert mit Spitzenlastkesseln erzeugt. Dies stellt den in die Planerstellung einbezogene Stromverteilnetzbetreiber vor wachsende Herausforderungen.
Wir unterstützen Kommunen im gesamten Prozess der Wärmeplanung von der Eignungsprüfung bis zur Entwicklung konkreter, lokal passender Umsetzungsmaßnahmen. Die Beteiligung relevanter lokaler Akteure bei der Planerstellung ist für uns dabei ebenso selbstverständlich wie die Information und Einbeziehung der Bevölkerung.
Ansprechpartnerin:
Dr. Andrea Schüch
T 03866 404-236
Andrea.Schuech@lgmv.de
Weitere Informationen über die Kommunale Wärmeplanung finden Sie hier.
